Hallo zusammen, mich interessiert die Frage, welche Erbkrankheiten haben Shelties ?

Hallo zusammen, mich interessiert die Frage, welche Erbkrankheiten haben Shelties ?

Collienose (Lupus erythematodes)ist ein Sheltie-Hautproblem, das besonders junge Hütehunde betrifft. Es ist genetisch bedingt, kann aber auch durch ein Trauma oder intensive Sonnenbestrahlung (UV-Licht). Falls beim Sheltie irgendeine Rötung, Schuppen, Krustenbildung oder Haarausfall am Gesicht feststellen, schnell zum Tierarzt

Collienose (Lupus erythematodes)ist ein Sheltie-Hautproblem, das besonders junge Hütehunde betrifft. Es ist genetisch bedingt, kann aber auch durch ein Trauma oder intensive Sonnenbestrahlung (UV-Licht). Falls beim Sheltie irgendeine Rötung, Schuppen, Krustenbildung oder Haarausfall am Gesicht feststellen, schnell zum Tierarzt

Vielen Dank! Ich werde aufpassen, wenn so was passiert.

Vielen Dank! Ich werde aufpassen, wenn so was passiert.

Ich habe im Internet recherchiert und dies gefunden:

Erbkrankheiten und anderes beim Sheltie

MDR:

Der MDR1 Defekt ist eine Überempfindlichkeit auf Medikamente wie : Ivermectin ( Antiparasitikum ) und Loperamid ( Antidiarrhoikum ) und noch einige weitere Medikamente,. Der MDR Transporter stellt eine Schutzbarriere fürs Gehirn da. Beim Defekt ist dieser Schutz verloren und Medikamente können ungehindert ins Nervensystem eindringen.

Die Auswirkungen bei betroffenen Hunden: Bewegungs- und Koordinationsstörungen, Zittern, Benommenheit, Erbrechen, Desorientiertheit, Pupillenerweiterung, vermehrter Speichefluss, es kann sogar der Tod eintreten.

CEA:

CEA ist eine erbliche Augenerkrankung bei Hunden. CEA ist die Abkürzung für den medizinischen Fachbegriff „ Collie Eye Anomaly ”. Sie tritt vermehrt bei Collies und Colliearten auf, wie: Shelties, Bordercollie, Australian Shepheard usw. Verursacht wird sie durch einen Defekt im Augenhintergrund. Der Schweregrad der Krankheit ist unterschiedlich, aber verändert sich nicht.Es treten verschiedene Grade an Veränderungen der Netzhaut auf, von Fehlstellen der Netzhaut bis hin zur kompletten Netzhautablösung und Einblutungen im Auge.

Die CEA ist angeboren und somit erblich (autosomal rezzesiv). Man kann diese bei Welpen nur im Alter von 6 – 9 Wochen durch eine Augenuntersuchung bei einem dafür spezialisierten Tierarzt, z.B. bei einem Fachtierarzt für *Augenheilkunde vom DOK (Dortmunder Kreis), feststellen. Oder später auch noch durch einen Gentest (DNA), den es bereits seit 2004 gibt. Durch ihn kann festgestellt werden ob der Hund "frei"smile"normal"oder "non carrier"smile, befallen ("affected"smile oder Träger ("carrier"smile ist.

Distichiasis

Vereinzelte Haare die aus dem Lidrand entspringenden. Führt zu übermäßigen Blinzeln und Reibung der Hornhaut.

Die Haare können operativ entfernt werden.

Kryptochismus

Bei Rüden kann es vorkommen, das ein Hoden oder auch beide nicht in den Hodensack absteigen, sondern im Bauchraum verbleiben. Absteigen sollten die Hoden spätestes bis zum Alter von 5-6 Monaten.
Sollten ein oder beide Hoden im Bauchraum verbleiben, müssen diese operativ entfernt werden.
Da ansonsten Entzündungen oder Tumore etstehen können.
Kryptchismus ist erblich, daher ist die Zucht mit so einem Rüden verboten.

Fehlerhafte Zähne

Im Milchgebiss eines Hundes befinden sich 28 Zähne
Das bleibende Gebiss weißt 42 Zähne auf.
Der Sheltie hat ein Scherengebiss und sollte zur Zucht auch alle Zähne aufweisen.
Gelegentlich kommt es vor das Milchzähne von bleibenden Zähnen nicht rausgestoßen werden.
Beim Sheltie können dies gelegentlich die Fangzähne sein.
Daher sollte das Milchgebiss kontrolliert werden. Sollte sich im Alter von 6 Monaten noch der Milchfangzahn im Gebiss befinden, sollte ein TA aufgesucht werden um den Milchfangzahn eventuell zu ziehen. Versäumt man dieses, so kann es zu Fehlstellungen im bleibenden Gebiss führen.
Hunde mit Fehlstellungen oder fehlenden Zähnen sollten nicht zur Zucht eingesetzt werden, da sich auch diese Fehler weitervererben.

Hasenscharte/ Gaumenspalte

Selten kommt es einmal bei Hunden vor das sie mit Hasenscharte und/oder Gaumenspalte geboren werden. Dieser Gendefekt wird rezessiv vererbt (also von beiden Elterntieren). Die Welpen haben meistens kaum Überlebenschancen und müssen oft eingeschläfert werden.
Handelt es sich nur um eine Hasenscharte ist es eventuell möglich die betroffenen Welpen zu retten.
Bei einer Gaumenspalte sollte der Welpe lieber eingeschläfert werden, da er Schwierigkeiten mit der Nahrungsaufnahme hat und ansonsten verhungern würde.
Eine weitere Zucht mit den Elterntieren sollte kritisch betrachtet werden, da durch die rezessive Erbform ja viele Nachkommen(ca 50 %) wieder Täger dieses Gens sind.
Der Wurf ansich sollte auf keine Fall wiederholt werden!

Fersenkappenabriss
Es handelt sich hierbei um eine Erkrankung des Sprunggelenks. Wobei es sich um eine Schwäche der Faserzüge (bestehend aus versiedenen Sehnen) und eine schwach ausgeprägte Rinne in der die Sehnen verlaufen handelt. Bei starker Belastung (z.B. Agility) kann es zum Abriss der Sehne kommen. Diese "Schwäche" ist erblich bedingt und wird rezessiv vererbt.
Behandlung: Durch eine OP und eine lange Schonzeit (ca 4-6 Wochen) kann der Fersenkappenabriss behoben werden.
Für die Zucht: Mit betroffenen Tieren sollte die Zucht verboten sein!
Wegen des rezessiven Erbgangs würde ich auch die Zucht mit den Elterntieren überdenken, da sie "Träger" für diesen Defekt sind und wieder an 50% ihrer Nachkommen diese Trägereigenschaft vererben.

DM - Dermatomyositis

DM ist für mich eine der schlimmsten Erbkrankheiten des Shelties.
Sie tritt meistens im Alter von 7 bis 11 Wochen , oft nach der 1 grossen Imfung auf. Bei milden Formen wird sie auch oft übersehen da sie sich gelegentlich auch erst mit 6 Monaten bemerkbar macht.
DM zeigt sich anfangs oft durch kleine Krusten in den Ohren. Es zeigen sich Hautrötungen, Bläschen, Krusten und Geschwüre vor allem im Gesicht, an der Schwanzspitze oder an den Gliedmaßen.
Oft folgen später Muskelschwäche und Muskelschwund, meistens in der Kaumuskulatur, so das die Aufnahme von Nahrung stark beeinträchtigt wird.
Die genaue Vererbung von DM ist noch unklar, es wird über mehrer Erbgänge diskutiert von rezessiver Vererbung, sowie Häufung genetischer Defekte die zu Autoimmunerkrankungen führt (z.B.durch Inzucht), sowie Kombinationen oder Mitwirkung von Umwelteinflussen und Medikamenten.
Eine sehr leichte Form von DM heilt meistens von alleine aus und wird daher auch nur selten als DM festgestellt.
Schwerere Formen müssen mit Medikamenten therapiert werden, wobei die Heilungschancen und Prognosen hier eher schlecht aussehen.

Mit Hunden die DM vererben sollte eine weitere Zucht dringlichst überdacht werden!
Für mich wäre das Zuchtausschluss um nicht viele weitere Generationen zu gefährden und die noch eher selten DM zu einem häufigen Problem zu machen.

Hoffentlich war dir diese Info hilfreich.

Ich habe im Internet recherchiert und dies gefunden: Erbkrankheiten und anderes beim Sheltie **MDR**: Der MDR1 Defekt ist eine Überempfindlichkeit auf Medikamente wie : Ivermectin ( Antiparasitikum ) und Loperamid ( Antidiarrhoikum ) und noch einige weitere Medikamente,. Der MDR Transporter stellt eine Schutzbarriere fürs Gehirn da. Beim Defekt ist dieser Schutz verloren und Medikamente können ungehindert ins Nervensystem eindringen. Die Auswirkungen bei betroffenen Hunden: Bewegungs- und Koordinationsstörungen, Zittern, Benommenheit, Erbrechen, Desorientiertheit, Pupillenerweiterung, vermehrter Speichefluss, es kann sogar der Tod eintreten. **CEA**: CEA ist eine erbliche Augenerkrankung bei Hunden. CEA ist die Abkürzung für den medizinischen Fachbegriff „ Collie Eye Anomaly ”. Sie tritt vermehrt bei Collies und Colliearten auf, wie: Shelties, Bordercollie, Australian Shepheard usw. Verursacht wird sie durch einen Defekt im Augenhintergrund. Der Schweregrad der Krankheit ist unterschiedlich, aber verändert sich nicht.Es treten verschiedene Grade an Veränderungen der Netzhaut auf, von Fehlstellen der Netzhaut bis hin zur kompletten Netzhautablösung und Einblutungen im Auge. Die CEA ist angeboren und somit erblich (autosomal rezzesiv). Man kann diese bei Welpen nur im Alter von 6 – 9 Wochen durch eine Augenuntersuchung bei einem dafür spezialisierten Tierarzt, z.B. bei einem Fachtierarzt für *Augenheilkunde vom DOK (Dortmunder Kreis), feststellen. Oder später auch noch durch einen Gentest (DNA), den es bereits seit 2004 gibt. Durch ihn kann festgestellt werden ob der Hund "frei"("normal"oder "non carrier"), befallen ("affected") oder Träger ("carrier") ist. **Distichiasis** Vereinzelte Haare die aus dem Lidrand entspringenden. Führt zu übermäßigen Blinzeln und Reibung der Hornhaut. Die Haare können operativ entfernt werden. ** Kryptochismus** Bei Rüden kann es vorkommen, das ein Hoden oder auch beide nicht in den Hodensack absteigen, sondern im Bauchraum verbleiben. Absteigen sollten die Hoden spätestes bis zum Alter von 5-6 Monaten. Sollten ein oder beide Hoden im Bauchraum verbleiben, müssen diese operativ entfernt werden. Da ansonsten Entzündungen oder Tumore etstehen können. Kryptchismus ist erblich, daher ist die Zucht mit so einem Rüden verboten. ** Fehlerhafte Zähne** Im Milchgebiss eines Hundes befinden sich 28 Zähne Das bleibende Gebiss weißt 42 Zähne auf. Der Sheltie hat ein Scherengebiss und sollte zur Zucht auch alle Zähne aufweisen. Gelegentlich kommt es vor das Milchzähne von bleibenden Zähnen nicht rausgestoßen werden. Beim Sheltie können dies gelegentlich die Fangzähne sein. Daher sollte das Milchgebiss kontrolliert werden. Sollte sich im Alter von 6 Monaten noch der Milchfangzahn im Gebiss befinden, sollte ein TA aufgesucht werden um den Milchfangzahn eventuell zu ziehen. Versäumt man dieses, so kann es zu Fehlstellungen im bleibenden Gebiss führen. Hunde mit Fehlstellungen oder fehlenden Zähnen sollten nicht zur Zucht eingesetzt werden, da sich auch diese Fehler weitervererben. ** Hasenscharte/ Gaumenspalte** Selten kommt es einmal bei Hunden vor das sie mit Hasenscharte und/oder Gaumenspalte geboren werden. Dieser Gendefekt wird rezessiv vererbt (also von beiden Elterntieren). Die Welpen haben meistens kaum Überlebenschancen und müssen oft eingeschläfert werden. Handelt es sich nur um eine Hasenscharte ist es eventuell möglich die betroffenen Welpen zu retten. Bei einer Gaumenspalte sollte der Welpe lieber eingeschläfert werden, da er Schwierigkeiten mit der Nahrungsaufnahme hat und ansonsten verhungern würde. Eine weitere Zucht mit den Elterntieren sollte kritisch betrachtet werden, da durch die rezessive Erbform ja viele Nachkommen(ca 50 %) wieder Täger dieses Gens sind. Der Wurf ansich sollte auf keine Fall wiederholt werden! **Fersenkappenabriss** Es handelt sich hierbei um eine Erkrankung des Sprunggelenks. Wobei es sich um eine Schwäche der Faserzüge (bestehend aus versiedenen Sehnen) und eine schwach ausgeprägte Rinne in der die Sehnen verlaufen handelt. Bei starker Belastung (z.B. Agility) kann es zum Abriss der Sehne kommen. Diese "Schwäche" ist erblich bedingt und wird rezessiv vererbt. Behandlung: Durch eine OP und eine lange Schonzeit (ca 4-6 Wochen) kann der Fersenkappenabriss behoben werden. Für die Zucht: Mit betroffenen Tieren sollte die Zucht verboten sein! Wegen des rezessiven Erbgangs würde ich auch die Zucht mit den Elterntieren überdenken, da sie "Träger" für diesen Defekt sind und wieder an 50% ihrer Nachkommen diese Trägereigenschaft vererben. ** DM - Dermatomyositis** DM ist für mich eine der schlimmsten Erbkrankheiten des Shelties. Sie tritt meistens im Alter von 7 bis 11 Wochen , oft nach der 1 grossen Imfung auf. Bei milden Formen wird sie auch oft übersehen da sie sich gelegentlich auch erst mit 6 Monaten bemerkbar macht. DM zeigt sich anfangs oft durch kleine Krusten in den Ohren. Es zeigen sich Hautrötungen, Bläschen, Krusten und Geschwüre vor allem im Gesicht, an der Schwanzspitze oder an den Gliedmaßen. Oft folgen später Muskelschwäche und Muskelschwund, meistens in der Kaumuskulatur, so das die Aufnahme von Nahrung stark beeinträchtigt wird. Die genaue Vererbung von DM ist noch unklar, es wird über mehrer Erbgänge diskutiert von rezessiver Vererbung, sowie Häufung genetischer Defekte die zu Autoimmunerkrankungen führt (z.B.durch Inzucht), sowie Kombinationen oder Mitwirkung von Umwelteinflussen und Medikamenten. Eine sehr leichte Form von DM heilt meistens von alleine aus und wird daher auch nur selten als DM festgestellt. Schwerere Formen müssen mit Medikamenten therapiert werden, wobei die Heilungschancen und Prognosen hier eher schlecht aussehen. Mit Hunden die DM vererben sollte eine weitere Zucht dringlichst überdacht werden! Für mich wäre das Zuchtausschluss um nicht viele weitere Generationen zu gefährden und die noch eher selten DM zu einem häufigen Problem zu machen. Hoffentlich war dir diese Info hilfreich.
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